Ich war kein Fan von Berührungen. Lange nicht. „Nein Danke!“ war meine innere abwehrende Antwort, wenn Berührungen sich angekündigt haben. Ob Berührungen im wortwörtlichen oder übertragenen Sinne… etwas in mir hat sich dagegen aufgelehnt und ein Gefühl von Trennung/Abtrennung erzeugt. Mit dem Ergebnis einer Leere… eine Leere, die sich durch NICHTS im Außen füllen ließ. Erst die Entwicklung meines inneren Referenzpunkts hat SPÜRbare Lebendigkeitsqualität für mich ermöglicht – etwas, das Dir ebenso zugänglich ist.

Der STARtpunkt liegt in der Anerkennung des IST-Zustandes. In meinem Fall hat das bedeutet mir einzugestehen, dass Berührung in meiner Wahrnehmung mit Übergriffigkeit verbunden war. Ob unmittelbar betroffen oder beobachtend, ob physisch oder psychisch – beides hatte einen Schmerz in mir erzeugt. Einen Schmerz, den ich künftig verhindern wollte. Verhindern durch Ablehnung von Berührung. Verhindern durch SPÜRverweigerung.

Das heißt nicht, dass es nicht gleichsam eine Sehnsucht nach wahrer Nähe in mir gab. Ich erinnere mich, dass ich mich als Kind manchmal schlafend gestellt habe, um von meinem Vater ins Bett getragen zu werden. Dieser Moment, wo ich von den zwei starken Händen behutsam getragen wurde und sanft in meinem Bett landete. Ohne Worte und doch mit einem Gefühl von Nähe. Nähe, nach der ich mich so sehnte. Nährende Berührungen, die ich mir wünschte – wäre da nicht meine Angst gewesen.

In Geheimmission, eingesperrt und zurückgezogen von der Außenwelt, in meinem Zimmer habe ich mich schon als Kind berühren lassen. In Form von Geschichten, Gedichten, Musik und Stille, tanzend, singend, schreibend – DAS waren meine Kontakt- und Ausdrucksmöglichkeiten, die ich für mich leben konnte. Wo ich mich berührt fühlte. Geheim. Ausdrucksmöglichkeiten, die ich nicht teilen wollte – aus Angst, dass sie mir weggenommen werden. Nein – DAS ließ ich mir nicht wegnehmen! Ich hatte mich bewusst abgegrenzt, ausgegrenzt – selbstentschieden und selbstverursacht. Habe eine Außenseiter-Rolle innerhalb der Familie und außerhalb, in der Gesellschaft eingenommen. Zumindest für meine ersten 14 Lebensjahre.

Mit dem Schul- und Ortswechsel hat sich mein Umfeld verändert. Neue Sichtweisen – auch auf das Thema Berührung – haben sich eröffnet. Mit meiner ersten besten Freundin, in deren Familie ich wie ein weiteres Kind aufgenommen wurde, habe ich die Magie von Berührung beobachtet und selber erfahren. Berührung zwischen Erwachsenen, die aus Liebe passiert. Berührungen von Erwachsenen zum Kind, die absichtslos und voller Liebe sind. Berührungen, die zwischen Menschen stimmig sind, durch beiderseitiges HinSPÜRen und eine erlaubte Nähe. Für Momente, in denen die banal wirkende Umarmung ein Gefühl von tiefer Verbindung erschafft.

So bin ich mit der Zeit mehr und mehr aufgetaut. Habe mich für Berührungen geöffnet, Berührungen geschenkt. Wenngleich es in Bezug auf Fremde weiter gedauert hat. Selbst im Zuge meiner Fitnesstrainerausbildung habe ich es bevorzugt, durch Worte und Bilder anzuleiten vs. zu berühren. Fremde Menschen zu berühren war mir weiter unangenehm – könnten doch falsche Erwartungen daraus resultieren.

Inzwischen weiß ich für mich und habe ich integriert – DAS ist der wichtigere Teil – dass Berührungen im positiven, wohlwollenden Sinne einen Unterschied machen können! Hierfür braucht es den innere Referenzpunkt, den Mensch entwickeln und aufbauen kann. DAS habe ich für mich ermöglicht und begleite Dich auf diesem Weg.

Denn die Vergangenheit mag uns prägen, gleichsam definiert sie uns nicht auf alle Ewigkeiten. Dass ist das Schöne an Transformationsprozessen, die ich selbst durchlaufen habe und jetzt begleite. Der SPÜRbare Unterschied ist möglich, abunDANCE im Sinne der SPÜRbaren Fülle und Reichtum für Dich zugänglich.

Deswegen lass Dich berühren – wortwörtlich oder/und im übertragenen Sinne – mittels Worte, Musik, Bewegungen, von der Natur, der Stille und Menschen. Denn zu wertvoll ist jeder Moment der Berührung, der Dich an Deine Ganzheit erinnert! Lass die Momente der Berührung nicht an Dir vorbeiziehen. Schotte Dich nicht von ihnen ab. Mach Dich vielmehr dafür auf und genieße sie. Jeden einzelnen Moment der Begegnung. Etwas, das ich in meinen SPÜRsinnesreisen zelebriere – den Raum hierfür öffne – für die Begegnung mit Dir!

Eine Begegnung, auf die ich mich freue und für die ich mich vorurteilsfrei und bedingungslos öffne. Für Dein abunDANCE.

SPÜR Dich hin, ob es in Dir den Ruf und Wunsch nach unserer Begegnung gibt und melde Dich, wann immer es sich für Dich gut anfühlt.

Vielleicht hast Du Lust, konkrete abunDANCER-Möglichkeiten zu sichten? In einer Gruppe oder im Einzeltraining?

Es liegt an Dir, die kleinen Schritte für DEINEN SPÜRbaren Unterschied zu STARten.

MÖGLICHKEITEN für Deinen SPÜRbaren Unterschiede warten auf Dich!

 

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