Nia-Fitness!?

Nia? Nu nia gheat!“ (=o.ö. für „Noch nie gehört!“) – das war meine erste Reaktion auf dieses (für mich) neue „Ganzheitliche Fitnesskonzept“, als ich 2004 davon erstmalig erfuhr. Mein Gefühl? Hm… nennen wir es „schräg“…. Denn dass dieser Begriff der „Ganzheitlichkeit“ so selbstverständlich neben dem Wort „Fitnesskonzept“ stand, das passte irgendwie nicht zusammen für mich. Damals…

Elke, meine Freundin und Studienkollegin, die mich anregte, die Aerobic-Trainerausbildung zu machen, schwärmte seit neuestem von Nia. Nia, Nia, Nia… Das wäre sicher was für mich? Echt!? Naja… ICH spürte den Pull jedenfalls nicht und war ohnehin ausgelastet und zufrieden mit meinen klassischen Angeboten wie Bauch Bein Po, Dance-, Step- und Kickbox-Aerobic.

Ihrer Einladung zu ihrem Nia-Playshop kam ich natürlich nach…. Mehr aufgrund der Möglichkeit, sie zu treffen, als aus echtem Interesse an Nia. Ich war absolut erwartungslos was dieses Nia anbelangte. Eine mehr als wertvolle Einstellung, wie ich immer wieder bemerke (aber das in einem anderen Blogartikel).

In diesem sogenannten Playshop, waren als Teilnehmer*innen Freund*innen von Elke – und damit ein Haufen Nicht-Wissender. Bis auf mich war niemand in der Fitnessszene, geschweige denn als Trainerin aktiv. Das Resümee im Anschluss? Was soll ich sagen. Eigenartig… dieses Reden vor, während, nach den Übungen. Das „Tanzen“ (das sollte ein Fitnessbegriff sein?) der klassischen Nia-Class selbst war echt cool und ja – hatte bis auf die ruhigen Eingangs- und Ausgangssequenzen absoluten Fitnesscharakter. Es gab meinerseits ein kleines Schade im Sinne eines „schade, um die Zeit, in der man hätte mehr Gas geben können…“ – gehörte ich doch zu den Trainer*innen, die gern bis zur letzten Minute Hardcore machten und die Leute zum Dehnen noch in der Garderobe motivierten. Die Worte „Nicht aufs Dehnen vergessen!“ waren mehr Regel als Ausnahme, wenn ich die Leute aus dem Saal entließ… und ja – ich hab auch damals schon gelebt, was ich weitergab… Damals Fitness, Fitness, Fitness. Das war meins. Ich war ein echter Fitnessjunkie zu der Zeit. Ich war die erste im Fitnessstudio – quasi frisch aus dem Bett, ab in den Bus, zum Studio und rauf auf den Crosstrainer, bevor es die Dusche zum Tagesstart gab. Um für Bewegung bereits VOR dem Büro zu sorgen, bevor es DANACH wieder ins Studio ging – diesmal beruflich. Meine eigenen Classes halten. Natürlich selbst aktiv dabei und wenn dann, dann mit Worten korrigierend eingreifend. Meine eigene Aktivität dafür stoppen? Aber Hallo!? Der bewusste Einsatz von Sprache hat mich letztlich zu einer Trainerin gemacht, die definitiv gut darin wurde, Worte dafür zu finden, wenn es darum ging, die ergonomisch gewollte Bewegungsausführung zu erreichen. Etwa, das mir für meine späteren Nia-Classes ein absoluter Vorteil wurde, wie sich noch zeigen sollte. Bis zur ersten eigenen Nia-Class sollte es aber noch dauern…

Denn: ich HABE meine klassische Fitnesszeit geliebt. Habe stetig Weiterbildungen besucht und vor allem die Musik so oft als möglich gewechselt. Die Weitebildungen sollten Impulse für Bewegungen und Abläufe geben – die Musik den Rahmen für die Einbettung liefern.

Ich hab es geliebt, wenn bekannte Titel sich auf Aerobic-CDs fanden. Das brachte Abwechslung in die Stunden, wenngleich nicht dauerhaft. Egal, wie einzigartig die Musiktitel klangen, mussten sie in einen künstlich erschaffene Klangteppich eingebunden werden. Unterliegen Aerobic-CDs doch der Notwendigkeit, einen schnellen bzw. gleichbleibenden Rhythmus zu konstruieren, so dass sich jegliche Fitnessbewegung und –abläufe gut einbinden lassen. Mit Abwechslung hat das dann letztlich nur bedingt zu tun, wie ich rückblickend einmal mehr spüre. Wenngleich ich schon damals kreativ wurde, was Bewegungen anbelangte. Eine gute Vorbereitung für Nia. 😉

Ja – ich war vorbereitet – auf verschiedenen Ebenen und finally fielen die Ausreden (Geld, Zeit, Sympathiefaktor der Ausbildnerin) mehr und mehr weg. Ich war weiter inspiriert von Elke -sie hatte sich verändert – auf eine Weise, die – wie sie selbst sagte – dem Lifestyle von Nia zu verdanken war. Gleichsam bot sie nach kurzer Zeit fast ausschließlich Nia-Classes an bzw. meinte, dass der Einfluss aus Nia ihre anderen Kurse absolut aufwertete. Jetzt wollte ich es wissen…. 2010 war es soweit – nach Abschluss der Mentaltrainerausbildung gab es neue Ressourcen. Und nachdem Nia mich nia (=“nie“ auf oberösterreichisch) losgelassen hat, war es soweit für meinen Whitebelt. Was soll ich sagen. Der Rest ist Geschichte – eine sehr spannende, wie ich finde… aber im Sinne einer aufnehmbaren Blog-Portion freu ich mich, wenn dieser Auszug Dich für Nia hungrig macht. 🙂

Ausreden? Die brauchst auch Du nicht! Denn egal, ob Du in Mödling wohnst oder nicht – in meinen Offline-Retreats (Verlinkungen auf „in Gruppen“) gibt´s immer eine große Portion Nia. Gleichsam bin ich nicht die einzige, die Nia anbietet – am besten mal auf der allgemeinen Nia-Site suchen und hinSPÜRen, was für Dich passt. Du wärst übrigens nicht der erste Mensch, der den Whitebelt macht, ohne vorher je eine Class besucht zu haben. 😉

Und so wie „Tanzen“ ein viel zu kurz gefasster Begriff ist, für das, was Nia bietet, steht abunDANCER nicht nur fürs Tanzen. Tanzen ist mehr als Bewegung zur Musik. Nicht einmal Musik ist hierfür notwendig, wenngleich ich SEHR GERNE Musik einbaue in meine Arbeit. abunDANCE, als SPÜRbare Fülle und Reichtum ist ohne klassisches Tanzen möglich – jedoch nur unter Einbezug der Körperlichkeit. Tja – ein Haken? Nein – ein Anker! Der Körper ist ein wunderbarer Anker – aber dazu mehr in einem anderen Blog-Artikel.

Du willst über neue Blog-Artikel informiert sein? Wie wäre es mit dem abunDANCER-Blog-Newsletter? Blog-News only!

Letztlich wird Deine eigene Erfahrung den SPÜRbaren Unterschied für Dich machen! Überlege nicht länger, sondern nutze am besten das kostenlose 20-Minuten-Erstgesprächs für Deine Klarheit, was es für Dich gibt und/oder braucht!