Stille

Puh? Stille!? „DAS ist wohl eher Nichts für mich!“ habe ich mir lange gedacht und bin doch…vom Vermeiden, zum Aushalten, hin zum Genießen gekommen…

Als jemand, der nicht nur schnell redet sondern auch gerne tut – nennen wir es Speedi- oder Scanner-Persönlichkeit – kann STILLE eine Herausforderung sein.

Gibt es nicht immer etwas zu tun?
Ist es nicht schade um die Zeit?

Bei mir ging das vor meinem körperlichen Zusammenbruch soweit, dass ich selbst Schlaf als überbewertet empfand.

„Ich liege ohnehin genug, wenn ich tot bin!“ war meine Schwarz-Humor-Aussage damals.

Ob es die vielen Begräbnisse waren, die ich als Tochter eines Totengräbers miterlebt habe?
Ob es die immer stärker werdende Depression und Lethargie meiner Mutter war?
Ob es die Sehnsucht nach einem Leben UNABHÄNGIG von anderen war?

Was immer es war, was immer mich angetrieben hat – diese Stimmen haben es definitiv gut mit mir gemeint und so WAR ich mit vielem schnell, habe vieles gemacht und wurde gesellschaftlich mehr und mehr eingebettet und als erfolgreich wahrgenommen. Der Weg vom gefühlten Außenseiter in die Gesellschaft schien gelungen – auch, wenn er sich für mich NICHT so anfühlte.

Es schien letztlich immer noch wie ein Dranbleiben am Wegrennen. Ein Wegrennen für ein Ankommen. Ein Wegrennen vor dem, was AUCH in mir. Es war, als ob ich NICHT IN MIR war – nicht mit mir in Verbindung war. Etwas in mir schien zu glauben, ich muss mich nur für das Gegenteil von dem entscheiden, was ich als belastend erlebt habe und dann bin ich im Einklang. Wenn also Stille für mich als etwas Bedrohliches wahrgenommen wurde, Stille notwendig war, um Gefahr zu vermeiden, Stille ein Ausdruck von Allein-Sein bedeutete, dann ist es NATÜRLICH angenehmer, OHNE Stille.

So habe ich Langsamkeit vermieden – wo immer es ging….

Ich habe selbst zu Beginn meiner Fitnessstunden das Cool-Down sowas von abgekürzt und die Leute beauftragt, sich in der Garderobe noch weiter zu dehnen. „Die Zeit in der Einheit sollte genutzt werden!“ lautete meine Überzeugung und ja – es war fast wie ein Kompliment, wenn Leute nach einer Woche noch bewundernd meinten „Ich habe echt voll den Muskelkater gehabt! Zum Glück war jetzt eine Pause!“

Sollten die anderen doch Pausen machen, was sie wollten. Für mich sollte es weitergehen, vorangehen….

STILLE!?

DIE hatte keinen Platz!
Stille, um mich ebenso in beschwerlichen Gedanken zu verlieren?
Stille, um mir einzugestehen, dass es mir vielleicht doch zu viel sein könnte?
Stille, die vielleicht aufzeigt, dass ich nicht wertvoll bin?

Im TUN fühlte ich meine Berechtigung! Ohne Berechtigung zu leben? Nein – diese Angst vor der STILLE aus der diese Antwort kommen könnte, war VIEL zu groß…..

Ich SPÜRe die Wahrheit, wenn ich sage, dass ich mich wohl nie für eine Meditation entschieden hätte, wäre diese Technik nicht Bestandteil in meiner Mentaltrainierausbildung gewesen. Danke an meine Spirit Guides für diese Möglichikeit! Im Zuge der Ausbildung HABE ich in der Gruppe BRAV mitgemacht und die Meditationen als wertvoll empfunden…. Um es aufgrund dieses Werts in Folge in Gruppen zu teilen und weiterzugeben. Im Weitergeben fühlte es sich SEHR stimmig an und gleichsam – für mich, alleine zu Hause zu meditieren? DAS sollte noch dauern…

Dauern, bis ich durch NIA die Qualität der Langsamkeit entdeckt habe. Langsame Musik zu Beginn und am Ende der Stunde – mit langsamen Bewegungen. 😉 Es war zumindest IMMER noch Bewegung dabei…. Und doch auch nicht – denn gerade in der Nia-Ausbildung STARten wir nicht nur mit einer 5-Minuten-Stille für ein „Creating the space“, sondern arbeiten mit RAW – einem Zustand, der für „relaxed, alert, waiting“ steht. Es ist für mich eine SEINsqualität in der Stille – mit der Bereitschaft auf das zu warten, was wahrnehmbar WIRD…. Und so hat die Stille sich mir in ihrer Magie gezeigt und Meditation als eine tägliche Praxis in mein Leben geholt um mir wiederum aufzuzeigen, wie bedeutsam der ATEM ist.

Ob Du jetzt mit Nia oder Meditationen STARten willst, Deine individuelle von mir gesprochene Meditation erstehen möchtest oder bei mir einen geschützten SPÜRraum erleben möchtest, in dem das Entweder-oder sich in ein sowohl-als-auch auflöst, dann buche Deinen STARtkick! Du erhälst Anleitungen, die DEINER individuellen körperlichen und energetischen Ausgewogenheit dienen.

Entdecke die MAGIE der Stille! Entdecke DICH!

Entscheide Dich – entscheide Dich JETZT. Ab JETZT darf es SPÜRbar besser werden!

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